Unfälle beim Baby: Teil 2

Tipps für den Alltag, um Risiken zu vermeiden

29.Dez 2017
Deutsch

Sobald dein Sprössling mobil wird, gilt es Gefahrenzonen zu meiden und die Bewegungen des Kleinen genau zu beobachten. In Teil 1 unseres Artikels sind wir unter anderem bereits darauf eingegangen, wie du Gefahr beim Wickeln oder beim Benutzen von diversen Baby-Gadgets vermeidest. Hier haben wir für dich noch ein paar weitere Tipps für ein etwas sorgenfreieres Leben mit deinem aufgeweckten Fratz.

Unfälle beim Baby: Teil 2

Foto: Shutterstock

#4        Selbstständigkeit ist gut – Acht geben ist besser

  • Die Selbstständigkeit und Beweglichkeit deines Kleinen nimmt laufend zu. Achte darauf, dass nichts in Reichweite ist, was dein Baby nicht auch in den Mund nehmen darf. Der Tastsinn über den Mund dauert eine Weile an und Kleinteile sollten schließlich nicht verschluckt oder eingeatmet werden.
  • Zu Verbrühungen kann es durch heiße Flüssigkeiten kommen. Beispielsweise wenn dein Schatz versucht, an einem herunterhängenden Kabel des Wasserkochers zu ziehen.
  • Medikamente und Haushaltsreiniger müssen immer versperrt sein.

 

#5        Erste Hilfe ist ein wichtiger Faktor

Der Kopf ist beim Körper des Babys und des Kleinkindes am schwersten.
Kopf heben, halten und dabei nicht das Gleichgewicht zu verlieren, ist eine ganz schöne Glanzleistung bei unserem Nachwuchs! Manchmal kommt es wegen des verlorenen Gleichgewichts nun mal zu Stürzen, wo dein Kleines eventuell eine Beule abbekommt.

Einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen, wird deshalb von Experten für alle Familienmitglieder und Betreuer deines Kindes vorgeschlagen. Denn mit diesem Fachwissen kann besser eingeschätzt werden, an welchem Punkt tatsächlich ein Rettungsdienst geholt werden muss.

Außerdem hast du als Mama Unfallsituationen besser im Griff. Du behältst eher einen kühlen Kopf. Aber selbst, wenn ein kleiner Unfall gerade nochmal glimpflich ausging: ein Besuch beim Kinderarzt ist zur gesundheitlichen Abklärung immer wichtig!

 

#6        Behalte die Nerven

Atme am besten tief durch! Nicht immer ist es einfach, als Mama die waghalsigen Abenteuer des flinken kleinen Knöpfchens zu begleiten. Und nicht alle Eltern verfügen über die notwendige Gelassenheit oder Nerven aus Stahl. Du kannst aber dein Kleines nicht immer vor einem Sturz bewahren. Sollte es zu einem heftigeren Unfall kommen und eventuell offene Wunden entstehen, zögere nicht, den Rettungsdienst oder Notarzt zu rufen. Bis Helfer eintreffen, versuche dein Kleines zu beruhigen, und dich selbst nicht mit Vorwürfen zu quälen! Unfälle passieren nun mal.

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