Väter als Unterstützer in der Stillzeit

Blog Gastartikel: Von guten Eltern

12.Dez 2017
Deutsch

Gastblogger Christian von dem Blog Von Guten Eltern schreibt darüber, wie wichtig die Stillzeit für die Familie ist und warum Väter auch oder gerade besonders nach sechs Monaten ihre Partnerinnen weiterhin unterstützen sollten.

Väter als Unterstützer in der Stillzeit

Das halbe Babyjahr ist rum. Eine wunderschöne, aber auch anstrengende Zeit liegt hinter uns. Vieles musste sich neu sortieren für uns. Jeder brauchte einen neuen Platz in der Familie und vieles dreht sich naturgemäß ums Baby. Die Kleine wird von Beginn an gestillt und das geht auch noch ein Weilchen so weiter. Es ist für mich als nun vierfacher Vater mittlerweile selbstverständlich, dass die Kids gestillt werden. Es hat einfach viele, viele Vorteile.

Es ist zuallererst einfach die gesündeste Nahrung fürs Baby. Und Stillen macht vieles im Familienalltag unkomplizierter, denn Babys Milch ist immer und überall in allerbester Qualität dabei. Allerdings gibt es auch eine „Schattenseite“. Denn Stillen ist für die Mütter bisweilen sehr anstrengend und fordernd- vor allem in den Nächten. Oder auch am Abend, wenn das Baby ausschließlich bei Mama und damit an der Milchquelle sein möchte. Das sollte man als Partner und Vater im Auge behalten - vor allen Dingen in den Monaten nach der ersten Baby-Faszination.
 

Hilfreich nach der Geburt

Viele Väter sind in den Wochen nach der Geburt und im Wochenbett sehr hilfreich. Sie umsorgen ihre Partnerinnen und ihre Babys. Aber gerade in der Zeit nach den ersten Babymonaten sollten die Würdigungen nicht aufhören, sondern sogar eher mehr werden. Denn wenn die Babys gestillt werden, tun die Frauen das nun bereits seit vielen Monaten. Jeden Morgen, jeden Tag, jeden Abend, jede Nacht.

Das können die Männer natürlich nicht übernehmen. Aber sie können ungefragt einen Obstteller hinstellen. Einen Fruchtsaft oder einen Tee machen. Sie können morgens mit dem Baby aufstehen, damit sich die stillende Mutter nochmal 30 Minuten ungestört umdrehen kann. Es sind auf den ersten Blick Kleinigkeiten, die aber in der Summe sowohl zu einer Hilfe, als auch zu einem Zeichen der Wertschätzung werden. Natürlich kann man auch als Vater mitwirken, wenn man gelegentlich mal abgepumpte Milch füttert. Aber letztlich wiegt das nicht auf, dass die Partnerin das Baby so wunderbar und rund um die Uhr gut versorgt.

Die Möglichkeiten zur Unterstützung in der Stillzeit sind individuell unterschiedlich, aber es gibt in jeder Familie reichlich davon. Der Partner sollte „nur“ nicht vergessen, sie auch umzusetzen. Denn davon profitieren seine Partnerin und letztlich alle. Denn je besser es jedem einzelnen geht, umso besser geht es der ganzen Familie. 

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