Väter ticken anders ;)

3 Dinge, die du erst als Papa durchblickst

26.Apr 2019
Deutsch

X-Box Spiele und löchrige Baggy Pants mit Sneakers hatten in deiner Welt bislang den Ton angegeben. Du konntest Nacht für Nacht, völlig unbekümmert an der Bar deines Lieblingsclubs abhängen. Jederzeit und spontan mit Kumpels den Morgen danach feiern. Seufz.

Väter ticken anders ;)

Foto: Shutterstock

Das Wort Familie hatte für dich schlicht die Bedeutung des prall gefüllten Kühlschranks in der Küche deiner Mutter. Die Kinder der Anderen waren (deiner verschlossenen Ansicht nach) brüllende Mini-Monster mit Schnuller und ständig voll gekackter Windel. Diese Dauer-Quengler torkelten aber glücklicherweise weit außerhalb deiner individuellen Reichweite herum. Mühelos hast du das Erwachsen werden verpasst. Gekonnt. Immerhin war es dein faltenloser Jungen-Charme, der dich so attraktiv und unendlich liebenswert gemacht hat! Aber trotz des vermeintlichen Lotterlebens warst du stets reflektiert.

Tief in dir drin wusstest du längst, dass es ohnehin immer anders kommt, als du denkst. Ab der Schwangerschaft deiner Liebsten begann es heftig zu dämmern. Und nun, da dein sabbernder Wonneproppen im Nebenzimmer plärrt, gibt es nichts Wichtigeres auf der Welt als deine kleine Sippe. Wir verraten dir, weshalb das Papa sein dein Leben völlig auf den Kopf stellt:
 

#1 Generationenkonflikt 2.0, oder das Ende deiner Scheu vor konsequenten Zusagen

Seit du denken kannst, hat es dich ein schönes Stück Überwindung gekostet, Verpflichtungen einzugehen. Selbst der Mitgliedschaft im Fitness-Club konntest du nur mit Mühe zustimmen. Die Miete würdest du im Prinzip auch lieber auf freiwilliger Basis begleichen. Jede Form von Zwang macht dich und deine Peers mürbe. Das Wort Verantwortung war im Kopf gleichgestellt mit „Fessel & Knebel“. Die Botschaft dass du Papa werden würdest, hat dich deshalb irgendwie überrollt … aber dem Nachwuchs zuliebe schnurstracks zum Erwachsenen katapultiert.
 

#2 Jeder Wachstumsschub des Babys ist dein höchstpersönlicher Meilenstein

Frischgebackene Eltern sind soooo (gähn) lähmend langweilig! Und plötzlich bist du es auch. Denn nichts fasziniert dich mehr, als die Fortschritte beim Wachstum deines Sprösslings. Allein die erfolgreiche Befruchtung und der sich wölbende Babybauch erfüllten dich mit maßlosem Stolz. Der einschneidende Event der Geburt hatte dich danach etwas unsanft wachgerüttelt. Und obwohl du dich anfangs irgendwie überflüssig gefühlt hast, beobachtest du nun mit Entzücken wie dein Kleines von Tag zu Tag mobiler wird. In rasantem Tempo vertieft sich dadurch die Papa-Kind Beziehung. Ein echter Grund zur Freude!
 

#3 Die Papa-Müdigkeit ist dein Triumph

Eltern werden und sein ist eine super intensive Sache. Schöndenken kann helfen, aber in vielen Situationen mit Baby nützt´s nichts. Und vorbereiten kannst du dich darauf auch nicht.  Wenn du bisher gedacht hast, ein Hangover nach mehreren durchzechten Nächten wäre heftig, dann hast du dich jedenfalls getäuscht. Die ersten Wochen als frischgebackener Papa werden dich eines Besseren belehren.

Und wenn du dich nun fragst ob du DAZU jemals bereit bist, dann lass´ dich doch von diesem Artikel inspirieren!

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