Väter und ihr Baby

5 wissenswerte Facts über Neugeborene

22.Nov 2017
Deutsch

Hat es dich bei der Geburt deines Babys fast umgehauen? Eine Ohnmacht im Kreissaal ist bei Vätern nicht unbedingt außergewöhnlich. Selbst nach der ausführlichsten Geburtsvorbereitung. Neugeborene sind obendrein dafür bekannt, spontan für Überraschungen zu sorgen. Deshalb unser Tipp: Nimm´ alles mit Gelassenheit und einem Quäntchen Humor.

Dein kleiner Schatz durchläuft vor allem in den ersten Lebenswochen eine große Entwicklung, die dich immer wieder zum Staunen bringen wird. Hier sind die wichtigsten Facts, die alle frischgebackenen Eltern zu erforschen haben. 

Väter und ihr BabyFoto: Shutterstock

#1 Verknittert und Zerknautscht

Während ein Ungeborenes im Fruchtwasser liegt, wird die Haut während des Wachstums schrumpelig. Kein Wunder. Stell dir einfach vor, wie du nach 9 Monaten in der Badewanne aussehen würdest. Kommt das Baby durch den Geburtskanal, kann sein Köpfchen sogar ein wenig verformt sein. Manche Neugeborenen sind auch etwas stärker behaart. Die Augen bleiben zu Beginn erst mal geschlossen, und sind vielleicht verquollen. Aber keine Sorge, die Entfaltung bis zur rosig straffen Babyhaut und den prallen Bäckchen dauert nur wenige Wochen. 

#2 Die Sache mit der Nabelschnur

Nach den Strapazen der Geburt, sind Babys oft schlapp und blau angelaufen. Um dem Baby bei der Umstellung zur Sauerstoffzufuhr über die Nase Zeit zu geben, wird mit dem Durchtrennen der Nabelschnur ein wenig zugewartet. Sobald sich die Plazenta löst und die Nabelschnur auspulsiert hat, hast du als Vater das Privileg, die Nabelschnur zu durchtrennen. In den ersten Wochen danach solltest du darauf achten, dass die Haut nach dem Waschen des Babys rund um den Nabel trocken bleibt. Denn so fällt der Rest der Nabelschnur ohne Entzündungen ab. Hebammen und Kinderärzte beobachten den Heilungsprozess des Nabels außerdem bei jedem Besuch ganz genau.

#3 Das selige Babylächeln

Natürlich fühlt sich das Neugeborene in deiner Nähe wohl und gut aufgehoben. Nun liegt es erstmals in deinem Arm, und zieht verzückt die Mundwinkel nach oben. Dein Vaterherz möchte bei diesem Anblick am liebsten zerspringen. Experten sprechen bei diesem vermeintlichen Lächeln aber ganz sachlich von einer unkontrollierten Muskelkontraktion. Richtiges Lächeln kommt erst später. Etwa nach den ersten 6 Wochen. Aber dann trifft es dein Vaterherz genau in der Mitte.

#4 Der erste Stuhlgang

Das sogenannte Kindspech (Mekonium) bildet sich ab etwa der 13. SSW im Darm des Ungeborenen. Es besteht aus Schleim und abgestorbenen Haut- und Haarzellen, die das Baby über das Fruchtwasser aufgenommen hat.Nach der Geburt sollte es den teerigen, grünlich-klebrigen Stuhl möglichst früh ausscheiden. Spätestens 2 Tage nach der Geburt hast du diesen Übergangsstuhl also vor deiner Nase. In der Windel. Sei also darauf vorbereitet und freu´ dich darüber. Denn es ist ein Zeichen, dass mit der Verdauung deines Kleinen alles in Ordnung ist.

#5 Kein Drama, das ist Babysprache

Babys quengeln und weinen in der Regel viel. Das ist eben ihre Art sich mitzuteilen. Sie wollen gefüttert werden, brauchen eine frische Windel oder sehnen sich nach Körperkontakt. Die feinen Unterschiede im Klang des Weinens hast du aber bald heraus. Dein kleiner Schatz will ja, dass du auf das Quengeln rasch reagierst. Sobald es hat was es braucht, ist es wieder ganz entspannt und ruht sich aus. 

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