Vaterwerden: Hurra, das Baby ist endlich da!

Bonding mit dem frischgebackenen Papa

16.Mai 2018
Deutsch

Du kennst mittlerweile die klassischen Tipps aus diversen Eltern-Ratgebern: Schon während der Schwangerschaft solltest du deine Partnerin, wenn möglich zu allen Vorsorgeuntersuchungen und Geburtsvorbereitungen begleiten. Auf alle Fälle immer wieder mit dem Babybauch sprechen, zärtlich, liebevoll, und besonders aufmerksam sein. Und keine Frage, all dies sind wertvolle Tipps! In der Praxis ist es aber so, dass du dich mit dem Vaterwerden erstmal behutsam anfreunden musst. 

Papas in spe plagen manchmal Zweifel, Ängste und Sorgen. Vor allem bei einer Erstgeburt kann die Vorstellung Vater zu werden bei dir ein mulmiges Gefühl im Bauch hinterlassen. Es ist ganz einfach ein neuer Lebensabschnitt, der da auf dich zukommt. Aber selbst wenn du als routinierter Papa „nur“ ein Geschwisterkind erwartest: Jedes Kind bringt neue Themen in die Familie – und einen neuen Glücksstern!

Deshalb gilt: Je eher du mit dem Bonding mit Mama und Baby beginnst, desto einfacher und natürlicher läuft der Alltag ab, sobald das Kleine dann endlich da ist!

 Vaterwerden: Hurra, das Baby ist endlich da!

 Foto: Shutterstock

Bonding in der Schwangerschaft ist nicht albern!

Ja, es klingt ein wenig seltsam – ist es aber ganz und gar nicht. Spätestens wenn die Mama in spe kugelrund ist und der Geburtstermin näher rückt, nimmt dich dein Sprössling im Bauch als seinen wichtigsten Begleiter wahr. 

Wenn es abends ruhelos herumturnt und boxt kannst du es beruhigen indem du den Bauch streichelst und mit dem kleinen Racker plauderst. Selbst wenn sich das anfangs albern anfühlt, gibt es dem Baby ein Gefühl der Geborgenheit und Nestwärme. 

Ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat kann das Ungeborene Stimmen voneinander unterscheiden. Es weiß ganz genau, ob gerade Mama oder Papa spricht, singt oder lustige Geräusche macht. Sobald dein Baby das Licht der Welt erblickt, erkennt es dich also sofort an deiner Stimme!

 

Deine Rolle in der Stillzeit

Klar, manche Väter fühlen sich ein wenig fehl am Platz, weil sie dem Säugling nicht die Brust geben können. Deine Rolle ist aber gerade jetzt sehr wesentlich. Hautkontakt und Kuscheln ist auch ohne Stillen möglich - und besonders mit dem Papa wichtig! Auch Stillschwierigkeiten können mit deiner Hilfe überwunden werden. Denn je fürsorglicher du für die frischgebackene Mama und das Baby in der Stillzeit da bist, desto tiefer greift das Bonding! Und sehr oft braucht das Kleine keine Nahrung, sondern einfach nur Aufmerksamkeit und Zuwendung.

 

 

Elternzeit für Väter

Immer mehr Papas trauen sich mutig die Elternzeit in Anspruch zu nehmen. Und wir können es nicht oft genug sagen: Vollblut-Väter sind ganz einfach Superhelden! Du sammelst in dieser speziellen Zeit nicht nur jede Menge Erfahrungen, sondern bekommst außerdem jeden Entwicklungsschritt des Babys hautnah mit. Das schafft unvergessliche Momente und Erlebnisse für die man als Vater später sicherlich sehr dankbar ist. Die Beziehung zwischen Vater und Kind ist ganz einfach etwas ganz Besonderes. Aber bei allem Tiefgang rund um das Baby, auf eines solltest du keinesfalls vergessen: die Paarbeziehung zwischen deiner Partnerin und dir. Denn dieses Bonding ist mindestens genauso wichtig!

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