Vom Schutz des Babybauchs hinaus in die Welt

Dinge, die du für die Geborgenheit des Babys tun kannst

24.Dez 2017
Deutsch

Zuwendung ist das Wichtigste für ein Baby. Bereits im Bauch der Mutter erkennt es die Stimmen der Eltern und Geschwister. Durch die Liebe, die bereits das Ungeborene von seiner Familie wahrnimmt, gewinnt es Vertrauen - es fühlt sich geschützt und „in guten Händen“. Das Baby spürt auch, wie du dich als werdende Mama fühlst. Deshalb brauchst du in dieser wichtigen Zeit selbst viel Geborgenheit, Unterstützung und Entlastung, sodass das Baby in Ruhe gedeihen, und sich gesund entfalten kann.

Vom Schutz des Babybauchs hinaus in die Welt

Foto: Shutterstock

Um in der Welt gut anzukommen, braucht jedes Kind eine sichere und liebevolle Basis.

Viel Nestwärme erfährt es, sobald es das erste Mal zärtlich im Arm gehalten wird. Dieses Grundgefühl wird seinen weiteren Lebensweg beeinflussen. Denn jeder Mensch, - ob groß oder klein - kann dadurch sehr viel Glück erfahren, aber auch durch einen Mangel im Schlimmsten Fall sogar psychisch krank werden.

Damit sich dein Baby auch nach der Geburt geschützt und geborgen fühlt, kannst du ihm den Eintritt in die Welt mit einigen Dingen erleichtern:

  • Säuglinge haben eine feine Wahrnehmung für Gefühle. Deine Ausgeglichenheit überträgt sich ebenso auf das Baby, wie deine Anspannung oder Nervosität.
    Lass dich deshalb schon während der Schwangerschaft, aber vor allem auch danach von allen Seiten gut umsorgen.
     
  • Unmittelbar nach der Geburt wird von Hebammen empfohlen, das Baby in ein rotes Tuch zu hüllen. Die Farbe Rot vermittelt dem Neugeborenen das Licht und die Wärme aus dem Mutterleib.
     
  • Das Baby wird während des Saugens an der Brust ruhig und entspannt. Ebenso, wenn es den vertrauten Geruch und Herzschlag von Mama oder Papa wahrnimmt.
    Nehmt es deshalb so oft als möglich an eure Brust.
     
  • Direkter Hautkontakt ist sehr wichtig. Und auch, dass die Signale des Babys unmittelbar wahrgenommen werden. Du kannst dein Baby dadurch nicht „verziehen“ oder zu sehr verwöhnen. Deine Zuwendung kann niemals zu viel werden.
     
  • Neugeborene haben bekanntlich Probleme beim Durchschlafen. Die Wickeltechnik „Pucken“ - das straffe Einwickeln in ein Pucktuch - kann dabei helfen. Manche Babys fühlen sich darin selbst dann wohl, wenn du es gepuckt in eine Wippe oder auf das Bett legst.
     
  • Blickkontakt, sanfte Worte oder singen beruhigen dein Kleines. Auch wenn es zum Beispiel beim Wickeln schreit, weil es sich im Moment unwohl fühlt.
  • Manche Babys fühlen sich eher unwohl, wenn sie liegen. Nimmst du das Kleine aber aufrecht auf den Arm, wird es rasch zufrieden. Das häufige Tragen im Tuch oder in der Babytrage wirkt fast immer sehr beruhigend auf das Baby.
     
  • Liebe macht Kinder in jedem Alter stark und glücklich! Liebevolle Zuwendung ist sehr wichtig für den Selbstwert deines Kindes. Am besten von allen Familienmitgliedern und auch vom nahen Freundeskreis!
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