Von klein zu oho - weibliche Brüste im Hormonrausch!

Blog Gastartikel: Lächeln und Winken

08.Jan 2019
Deutsch

Bevor unsere Gastbloggerin Anke vom Blog Lächeln und Winken Mutter wurde genoss sie ein leichtes B-Körbchen an ihrer „Front“, fand das immer völlig ausreichend und hatte sich daher nie darüber beschwert. Natürlich rechnete sie mit einer „leichten“ Veränderung durch die erste Schwangerschaft, wurde allerdings mit etwas mehr überrascht! ;)  

Von klein zu oho - weibliche Brüste im Hormonrausch!

Mein Körper mag Klischees. Würde ich es nicht besser wissen, müsste ich vermuten, dass er in meinen Schwangerschaften hinter meinem Rücken Fach-Lektüre konsumierte, um immer die absolut gängigsten Wehwehchen und Anzeichen in der dafür passenden Woche bzw. Zeitspanne zu produzieren. So auch in Sachen Oberweite. Kaum trug ich eine befruchtete Eizelle in mir, „knipste“ er hormongesteuert meine Brüste an. Wie Lampen in der Dämmerung. Sie spannten, schmerzten und sprengten bereits in SSW 8 meinen Standard-BH. Lächerlich, dachte ich, und zwängte die meines Erachtens viel zu früh, viel zu schnell wachsende Oberweite noch ein bisschen länger als es vielleicht gut gewesen wäre in das B-Körbchen. Bis meine Mutter mir einen verbalen Schups gab und mich zwang, bereits vor Ablauf der ersten drei Monate auf ein nur noch medium-hübsches Schwangerschafts-Büstenhalter-Teil umzusteigen.
 

Wie schlimm, äh, groß kann’s werden?

Ich gab also nach und gönnte meinen Brüsten mehr Spielraum. Gleichzeitig nahm ich etwas Abstand von der Vorstellung, dass sich meine Hupen auch weiterhin noch im Bereich des dritten Buchstabens des Alphabets aufhalten wollen. Ich rechnete tapfer mit D. Und kaufte einen entsprechenden Still-BH für nach der Geburt. „Na, wenn das mal nicht zu positiv gedacht war“, witzelten einige Mamis in meiner Umgebung und griffen damit auf Erfahrungswerte zurück, die ich noch nicht hatte. Die des Milcheinschusses nach dem Schlüpfen des Nachwuchses nämlich.  

 

Man reiche mir ein Zelt. Oder zwei.

Nur wenige Tage nach der Entbindung (beim zweiten Kind sogar nur 24 Stunden später) brach in meinen Brüsten ein Milch-Tsunami aus, der meinen ins Krankenhaus mitgebrachten Still-BH in Körbchengröße D das Fürchten lehrte und mich zwang, den Mann „einkaufen“ zu schicken. E wie „Ey, jetzt reicht es aber!“ musste her. Und genau dieser blieb auch über die gesamte Stillzeit. Beim ersten Mal wagte ich kaum mehr daran zu glauben, dass mein Vorbau nach dem Abstillen jemals wieder auch nur annähernd in seine alte Form zurückfinden würde. Doch er tat es! Zugegeben: Das Endergebnis war nicht mehr ganz so prall wie früher aber gemessen an dem, was mein Körper in diesem Bereich während der Schwangerschaft und der Phase danach so alles gewuppt hatte, war es eine wahrlich beeindruckende Rückbildung. Ergo: Ich hoffe, auch diesmal darauf, dass meine Brüste diese krasse Kurve kriegen und ich sie nicht für den Rest meines Lebens in die Socken stecken muss. Warten wir’s ab! ;)

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