Was hilft, damit das Baby durchschläft

Dauerthema Schlaaafentzzzuug… huch, kurz eingenickt?

10.Apr 2019
Deutsch

Es klingt so easy, tagsüber mit dem Baby zusammen ein Nickerchen zu machen, um Schlafstörungen zu vermeiden. Aber – gähn – natürlich hängt es davon ab, wie euer Tagesablauf gestaltet ist. Mini-Du hat sich im Mutterbauch einen eigenen Rhythmus beim Schlafen zugelegt, der in den ersten Lebenswochen auf die neuen Gegebenheiten angepasst wird. Denn beim Baby ist vor und nach der Geburt alles auf Wachstum ausgerichtet. Als Mama und Papa seid ihr dabei quasi die „Assistenz der Geschäftsführung“ mit Allroundtalent-Qualifikationen im Doppelpack. Das heißt, ihr müsst lernen auf die Bedürfnisse des Nachwuchses zu reagieren bevor sie überhaupt entstehen. Keine Angst, dieses Jobprofil haben bisher alle frischgebackenen Eltern hinbekommen. Es ist aber gaaanz schööön aaaanstreeeengeeend – gähn!

Was hilft, damit das Baby durchschläft

Foto: MAM

Erklärtes Ziel ist deshalb seit Generationen, zumindest beim Nachtschlaf Kraft zu tanken, um wenigstens einen klitzekleinen Erholungs-Effekt zu haben und fit für den Tag zu sein. Funktioniert das nicht oder nur selten, gibt es für übermüdete Eltern eine ganze Reihe von Tipps, die da Abhilfe schaffen sollen. Nicht alle machen Sinn, aber als Regel kann dabei gelten: am besten auf dein Bauchgefühl hören und ausprobieren, was in der jeweiligen Situation helfen könnte …
 

Best-of „absurde“ Tipps gegen Schlafmangel
 

#1 Die Ferber-Methode

Dabei handelt es sich um eine Prozedur, die dem Baby beibringen soll, alleine zu schlafen. Über einige Tage hinweg lassen die Eltern ihr Kleines bei dieser 5-Minuten-Schrei-Methode alleine an dessen Schlafplatz. Das Baby soll dabei lernen, sich selbst zu beruhigen. Mittlerweile wird die Methode als veraltet angesehen, es gibt aber ähnliche, abgeschwächte Varianten. Die Stressmomente, die das Kleine beim Schreien dabei durchmacht, können allerdings traumatisierende Auswirkungen haben. Das Baby verliert etwa das Vertrauen darauf, dass die Geborgenheit durch die Eltern jederzeit gegeben ist. Es besteht somit das Risiko, dass das natürliche Bonding immens gestört wird.
 

#2 Schlafen, wenn das Baby schläft – die Mini Schlafportion

Kann an einem Tag total gut funktionieren, am nächsten nicht mehr, weil du nicht abschalten kannst. Und manchmal ist die Erschöpfung so groß, dass sie dich komplett wach hält. Es ist nicht so einfach, schlaflose Nachtstunden aufzuholen, schon gar nicht auf Kommando. Alles nur Gewohnheitssache? Leider nicht für jede(n). Toll ist, wenn sich die Eltern abwechseln können und wenn nötig Alleine-Schlafzeiten zur Erholung vereinbaren.

Jedes Kind schläft anders und ein Rhythmus muss sich erst etablieren. Dass Babys oftmals nicht durchschlafen, ist völlig natürlich. Manche Dinge kannst du aber beeinflussen. Zum Beispiel, indem du vor dem Stillen oder dem Fläschchengeben wickelst, damit dein Kleines während des Fütterns ohne weitere Störung selig in den Schlaf gleiten kann. (Manche Knöpfe schlafen aber auch während des Wickelns weiter.) Übrigens: selbstverständlich kann auch der Beruhigungssauger eine super Einschlafhilfe sein!

Im Normalfall reguliert sich das Schlafverhalten während des ersten Lebensjahres von selbst.  Ob das Baby nun 6 bis 8 Stunden am Stück durchschlafen kann? Kann sein, wird aber wohl nicht jede Nacht gleich gut klappen. Je mehr du lernst das Problem loszulassen und die jeweilige Situation bzw. Tagesverfassung akzeptierst, desto eher wird sich alles einpendeln … versprochen!

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