Was macht die Babyhaut so duftend, zart und weich?

Interessante Facts über die Haut deines Babys

30.Sep 2018
Deutsch

Am liebsten würdest du dein Baby nur im Arm wiegen und knuddeln? Ach, es duftet so schön! Seine Haut ist unglaublich zart und weich! Mit jedem Tag wird dein kleiner Wonneproppen praller und irgendwie einfacher anzufassen. Langsam spürst du die Veränderung. Die Babyhaut, die sich unmittelbar nach der Geburt noch so dünn und verletzlich angefühlt hatte, gewinnt langsam an Spannkraft. Sie bleibt aber anschmiegsam, mollig und duftend. Manchen Kindern bleibt diese samtene Haut sogar bis zum Schulalter.

Was macht die Babyhaut so duftend, zart und weich?

Foto: Shutterstock

Was macht die Babyhaut so flauschig weich und duftend?Hier findest du einige interessante Facts über die Entwicklung der Haut deines Babys:

So entwickelt sich die Babyhaut

  • Jedes Baby wird mit einer super sensiblen Haut geboren. Das ist so, weil die Hautreifung noch nicht ganz abgeschlossen ist.
  • Bereits im Mutterleib ändert sich die Oberfläche der Haut laufend, während das Baby im Fruchtwasser heranwächst. Erst im letzten Trimester der Schwangerschaft wird dann die Basis für das regulierende Unterhautfettgewebe gebildet.
  • Als Schutz vor dem Austrocknen im Fruchtwasser, entsteht an der Hautoberfläche des Ungeborenen eine Fettschicht - die sogenannte Käseschmiere (Vernix caseosa). Sie wirkt während der Geburt als Schmiermittel, damit das Baby unbeschadet durch den Geburtskanal gleitet. Und danach ist sie Schutz gegen allerlei Umwelteinflüsse. Ein echtes Multitalent also!
  • Die Babyhaut bildet nach der Geburt laufend neue Zellen und entwickelt sich Schicht um Schicht. Erst am Ende der Pubertät sind alle Hautschichten voll ausgereift.

 

Makellos, aber noch nicht im vollen Schutzmantel

  • Die Babyhaut wirkt vorerst makellos, aber noch sehr zart und verletzlich. In den ersten Lebensmonaten des Babys, wird für die gesunde Haut der Grundstein gelegt.
  • Im Gegensatz zur Haut eines Erwachsenen, ist die Babyhaut sehr viel dünner. Und deshalb durchlässiger für äußere Reize. Denn sie hat noch keine Hornhaut gebildet. Es kommt deshalb rasch zu Flüssigkeitsverlust.
  • Durch den noch unzureichend entwickelten Säureschutzmantel, können Infektionen leichter entstehen. Weil Krankheitserreger über die Hautoberfläche fast ungehindert eindringen können.
  • Auch die schützende Pigmentierung der Haut ist noch nicht ganz ausgebildet. Das Baby sollte deshalb bei direkter Sonneneinstrahlung bedeckt werden.

Interessante Facts über die natürliche Fettregulierung, Babys Temperaturausgleich und der Wichtigkeit von Kuscheleinheiten erfährst du nächste Woche in Teil 2 – Das Wunder  Babyhaut.

Sende diese Seite an einen Freund