Welche Geburtsvorbereitungskurse sind wirklich sinnvoll?

Blog Gastartikel: Die kleine Botin

23.Apr 2019
Deutsch

Daniela vom Blog Die kleine Botin berichtet über ihre Erfahrungen und darüber, welche Geburtsvorbereitungskurse ihr wirklich geholfen haben, sich gut auf die Geburt vorzubereiten.

Welche Geburtsvorbereitungskurse sind wirklich sinnvoll?

Foto: Die kleine Botin

Geburtsvorbereitungs-, Atem und Informationskurse werden für werdende Eltern viele angeboten. Sie bestehen zum Teil aus körperlichen Kräftigungs- und Entspannungseinheiten und aus mentaler Begleitung. Ich persönlich finde eine Mischung aus beiden Ansätzen besonders hilfreich.
 

Geburtsvorbereitungskurse

Die Basis allen Wissens ist oft ein regelmäßiges Treffen von werdenden Eltern. Über mehrere Monate hinweg können hier nicht nur Fragen im geschützten Raum gestellt werden, es gibt auch eine fachliche und umfassende Information seitens geschulten und erfahrenen Personals. Meist bieten Hebammen oder Eltern-Kind-Zentren diese Kurse an. Ich habe einen dieser Geburtsvorbereitungskurse vor der ersten Geburt besucht und fand ihn sehr hilfreich, es sind so sogar Freundschaften mit anderen Mamas entstanden, die bis heute halten.
 

Yoga

Yoga ist für Schwangere nicht nur als Sport oder Bewegungsprogramm zu sehen. Auch hier spielt die Atmung eine wesentliche Rolle und man erlernt bestimmte Bewegungs- und Dehnungsübungen, die vor und während der Geburt schmerzlindern und angenehm wirken können. Anschließend sind oft Rückenschmerzen durch das Stillen ein Thema – auch da sind die Asanas aus dem Schwangerschafts-Yoga sehr hilfreich.
 

Cranio Sacrale Balance

Die sehr sanfte und entspannende Methode aus der Osteopathie lindert einerseits Beschwerden wie Hüft- oder Wirbelsäulenprobleme, kann aber auch psychisch kräftigend und angstlösend wirken. Das fand ich vor der ersten Geburt sehr hilfreich, da hat die Angst bei mir schon eine Rolle gespielt.
 

Hypnobirthing

Eine spezielle, meditative Atemtechnik soll während der Geburt sehr hilfreich sein: Das kann ich zu 100% bestätigen! Je länger man sich mit der aktiven und konzentrierten Atmung schon während der Schwangerschaft beschäftigt, desto besser kann man das dann bei der Geburt und unter Wehen umsetzen.
 

Besuch in der Klinik / Geburtshaus

Ich fand es sehr angenehm, die Räume vorher besichtigen zu können – das war neben vielen Gesprächen mit meiner Hebamme der mentale Teil der Vorbereitung auf die Geburt. Eine Hausgeburt habe ich aus verschiedenen Gründen nicht in Erwägung gezogen und so war der Ort nicht komplett fremd, als es dann so weit war.
 

Hebamme

Meine Hebamme habe ich während den Schwangerschaften regelmäßig getroffen und konnte sie immer anrufen, wenn ich Fragen, Ängste oder den Bedarf zu reden hatte! Sie hat mich begleitet und vorbereitet und mir so Sicherheit vermittelt und mir das Gefühl gegeben, es gut zu schaffen.

Diese Empfehlungen spiegeln meine Erfahrungen wider und ich habe wirklich keinen der Kurse bereut und fand jeden für sich hilfreich und unterstützend.

Lass dich von deinem Gefühl leiten, so findest du Kurse, die für dich passen!

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