Wenn das Baby nicht aufhört zu weinen

Der manchmal unvermeidliche Weg in die Schreiambulanz

21.März 2017
Deutsch

Nach der Geburt sehnen wir Mamas uns vor allem nach Ruhe und Entspannung. Nestbau und Geburtsvorbereitung sind schließlich mit einiger Anstrengung verbunden. Während der Schwangerschaft beflügelt die Vorfreude auf das neue Familienmitglied. Wir können die gemeinsame idyllische Zeit mit Baby kaum erwarten.Doch nicht immer kommt es so, wie wir Eltern es uns vorgestellt haben. Denn nicht jedes Baby schläft selig, um sich von seinen Geburts-Strapazen zu erholen. Eines von vier Babys ist ein sogenanntes Schreibaby. Das bedeutet, dass es länger als drei Stunden täglich weint, und dies über mehrere Wochen hinweg. Ein solch unerwarteter Stress kann uns Eltern und unsere Angehörige wirklich zur Verzweiflung bringen!

 

Wenn das Baby nicht aufhört zu weinenFotos: Shutterstock

Schreibaby - mögliche Ursachen

Was Babys zu Schreibabys macht, das ist wissenschaftlich nicht genau erforscht. Die möglichen Ursachen haben jedenfalls nichts mit einem Versagen der Eltern zu tun! Erschöpfte Eltern können nur manchmal die Signale ihres Babys nicht richtig deuten.

  • Stress in der Schwangerschaft oder während der Geburt
  • Überforderung des Babys durch viele neue Eindrücke (Kälteempfinden, grelles Licht, volle Windel, etc.)
  • Schreiattacken während der Koliken: Aufgrund zu großen Mengen an verschluckter Luft während dem Trinken hat das Baby Blähungen und Bauchschmerzen.

Um dem vorzubeugen hat MAM bereits vor mehr als 10 Jahren in Zusammenarbeit mit Kinderärzten die Anti-Colic Flasche mit einzigartigem Bodenventil entwickelt. Spezielle Ventilationslöcher im Boden der Flasche sorgen für optimalen Druckausgleich und ermöglichen gleichmäßigen Trinkfluss. So wird dem Kleinen ermöglicht, ruhig und relaxed zu trinken. Denn all dies sind mögliche Ursachen für das Entstehen von Koliken und Bauchweh. In einer Feldstudie sowie Marktforschung bestätigen 80% der Mütter, deren Babys Kolik Beschwerden hatten, eine Besserung oder komplettes Verschwinden der Symptome. 

In jedem Fall ist es wichtig, dass du Spezialisten einbeziehst, die der Familie mit Rat und Tat zur Seite stehen. Für Ärzte ist dieses „Phänomen“ nichts Neues. Wenn sie merken, dass die Mutter oder die Eltern ihre Erschöpfung nicht mehr handhaben können, dann empfehlen sie den Weg in eine Schreiambulanz.

Wenn das Baby nicht aufhört zu weinen

Schreiambulanz – oder das Baby weinen lassen?

Manchmal musst du ganz einfach umdenken. Denn wenn du alles versucht hast - von der Osteopathie über den Schnuller bist zum Pucken - aber das Baby dennoch schreit, dann kann es sein, dass du über kurz oder lang der Situation nicht mehr gewachsen bist. Vor allem Alleinerziehende können einer derartigen Belastung nicht dauerhaft standhalten. Das Baby über einen längeren Zeitraum schreien zu lassen, ist keine Lösung. Dein Schatz braucht nach der Geburt viel Aufmerksamkeit und Körperkontakt. Aber du als Mama brauchst Erholung und Schlaf. Das sind Dinge, die mit einem Schreibaby eine große Herausforderung werden. Langfristiger Schlafmangel kann dich natürlich auch körperlich schwächen.

Kinderkliniken und mehreren Spitalsambulanzen bieten bereits die Möglichkeit eines betreuten Rückzugs für Mütter mit Baby oder Kleinkind an. Auch psychosomatische Begleitung wird vor Ort angeboten. Ein temporärer stationärer Aufenthalt kann dir helfen, wieder zu Kräften zu kommen. Vorgespräche und Nachbegleitung werden ebenfalls an Schreiambulanzen durchgeführt. Du musst dich also niemals alleine mit diesem Problem fühlen. Dein Baby ist während des Aufenthalts außerdem bei dir, oder ganz in deiner Nähe.

Gönne dir eine Auszeit, wenn du merkst, dass du an die Grenzen deiner Kräfte gelangst.

Nimm in schwierigen Zeiten jede Hilfe an, die dir geboten wird. Denn sie kommt dir selbst und natürlich auch deinem Baby zugute!

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