Wenn die Beziehung in der Schwangerschaft in die Brüche geht

Die Trennung akzeptieren – wenn das nur so einfach wäre!

29.Nov 2018
Deutsch

Der erklärte Sündenbock für Konflikte während der Schwangerschaft sind die Hormone. Deine Biochemie spielt verrückt, deshalb gibt es nur noch Streitereien. Genau genommen: ja, selbstverständlich bist du ein Stück sensibler, wenn du schwanger bist. Und niemand sollte dir deine Widerborstigkeit verübeln, nachdem was dein Körper gerade zu tun hat. Der Grund für eine Trennung? Dahinter liegt in den meisten Fällen ein kompliziertes Gefüge an Herkunftsgeschichte, Erwartungen und anderen Faktoren, die die Beziehung belasten. Die Verantwortung für ein Kind scheint zusätzlich viele Paare zu überwältigen. Statistisch gesehen scheitert daran jede zweite bestehende Partnerschaft.

Wenn die Beziehung in der Schwangerschaft in die Brüche geht

Foto: Shutterstock

Klar, zu einer Schwangerschaft kann es auch durch einen One-Night-Stand kommen. Und es gibt zudem neue Familienmodelle, die überhaupt andere Voraussetzungen haben. Von Anfang an alleinerziehend sein, ist allerdings eine Härtevariante. Denn hast du dich für das Baby entschieden, bedeutet dies, dass du erstmal alleine - voll und ganz - die Konsequenzen ziehst.

Allen Widrigkeiten zum Trotz ist es jedenfalls allemal besser Krach aus dem Weg zu gehen. Überhaupt wenn du feststellst, dass dich das ständige Zanken sehr belastet. Auf die Gefahr hin, dass es bei einer Trennung bleibt, macht die Vereinbarung für zeitweiligen Abstand jedenfalls erst mal Sinn. Denn obwohl Mamas in spe Bärenkräfte entwickeln und bekannt sind für ihre unbeirrte Hartnäckigkeit, wenn es um den Nachwuchs geht (nicht zuletzt durch die Hormone), solltest du Stress unbedingt vermeiden. Entwicklungspsychologen sind sich einig, dass die werdende Mutter Ruhe und Geborgenheit braucht. Genauso wie das Baby – im Bauch und wenn es da ist!

 

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