Wie wichtig ist das Nickerchen?

Ruhephasen sind das A&O der Schwangerschaft

21.Aug 2019
Deutsch

Ab der Geburt sind ausreichende Schlafphasen besonders wichtig für die gesunde Weiterentwicklung deines Babys. Was jedoch viele nicht wissen ist, dass die Entwicklung des Schlafrhythmus schon in Mamas Bauch beginnt – und zwar in der 28. Schwangerschaftswoche. Du als Mama in spe hast also vor allem im letzten Trimester einen wichtigen Einfluss auf das spätere Schlafverhalten deines Babys.

Schlafende Schwangere

Im Mutterleib hat das Ungeborene mehrere unterschiedlich lange Schlafsequenzen. Diese kleinen Nickerchen sollten vor allem von erholsamen Tiefschlafphasen geprägt sein. Ist das nicht der Fall, kann es zum Beispiel daran liegen, dass du in der Schwangerschaft Schlafprobleme hattest.

Wissenswertes und einige Tipps rund um das Thema Schlaf bei Mama und Baby haben wir hier für dich zusammengefasst:
 

Gesunde Müdigkeit während der Schwangerschaft

Viele Frauen fühlen sich besonders im ersten Trimester der Schwangerschaft sehr oft matt und abgespannt. Und das ist auch gut so und kein Grund zur Sorge. Denn du sollst dich nun schonen und auf die Geburt vorbereiten. Dein Körper stellt sich schon in den ersten Wochen vollkommen auf das Baby ein. Er fordert jede Menge Ruhe. Bei Übelkeit und häufigem Harndrang ist das aber ein Dilemma, denn dann ist Schlaf nur in kurzen Abschnitten möglich. Dennoch solltest du dir viele Ruhepausen gönnen. Schlummere so oft du kannst. Das stärkt die Nerven und gibt Kraft.

Gegen die ungeliebte Übelkeit kann es helfen, mehrere kleine Portionen über den Tag hinweg zu essen und somit auch für erholsamen Schlaf zu sorgen, da der Magen nicht so voll ist und die Mahlzeiten schneller verarbeitet werden können. Weitere Tipps zum Thema Übelkeit findest du hier.

Das Baby stellt sich ebenso auf dich ein. Es fühlt deine Stimmungen. Solltest du Stress haben, reagiert es schon in der Frühschwangerschaft mit Nervosität darauf. Es ist bereits im Mutterleib ruhelos und wird zappelig. Ebenfalls draus resultieren kann, dass das Baby nach der Geburt tagsüber nur kurze Nickerchen macht, abends schlecht einschläft und nachts sehr oft aufwacht.
 

So kannst du den gesunden Babyschlaf schon im Mutterleib fördern:

  • Versuche vor allem nachts die richtige Schlafposition (Seiten- oder Rückenlage ist dabei sehr empfehlenswert) zu finden, um so lange wie möglich im erholsamen Tiefschlaf zu bleiben.

  • Bereite dein Bett für eine entspannte Bettruhe vor. Entlaste die Hüften und Beine mit genügend Kissen. Mach es dir ganz gemütlich!
    Für die Seitenlage unterstütze deinen Rücken. Ein festes Stillkissen kann dabei hilfreich sein.

  • Auch eine Wärmeflasche mit kuscheligem Überzug wirkt wahre Wunder, um schneller einzuschlafen.

  • Im letzten Trimester der Schwangerschaft nimmt das Baby die Stimme der Eltern wahr. Sollte es nachts im Bauch beginnen zu strampeln, kannst du es mit deiner Stimme und Zuwendung beruhigen.

  • Tiefe Tonfrequenzen machen das Ungeborene müde. Nachts kann sich also der Papa in spe schon vor der Geburt mit seinem tiefen Plauderton nützlich machen. Und wenn er dabei noch sanft deinen Nacken massiert, steht dem erholsamen Schlaf nicht mehr viel im Weg!

  • Sollte keiner dieser Tipps zum Erfolg führen, kannst du auch unter Absprache mit deinem Arzt, Globuli oder verschiedene natürliche (kräuterbasierte) Hilfsmittel in Erwägung ziehen.

Abschließend können wir nur noch sagen: Schlaf, Schwangere, Schlaf!
 

Foto: Shutterstock

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