Wieso Schwanger-Sein manchmal ganz schön anstrengend ist

Blog Gastartikel: Evelyn von Little Paper Plane

09.Dez 2019
Deutsch

Ach, Schwanger-Sein ist doch was Schönes, oder? Tja, eben nicht immer. Denn nicht alle Frauen empfinden die sogenannte Kugelzeit als magisch oder gar wunderschön. Im Gegenteil. Gastbloggerin Evelyn vom Blog Little Paper Plane erklärt, wieso die neun Monate einer Schwangerschaft manchmal wirklich mühsam sein können.

Frau mit Babybauch

Okay, ich gebe es ganz offen und ehrlich zu: Ich fand das Schwanger-Sein furchtbar anstrengend. Klar, jetzt, wenn ich die Fotos meiner Kugel durchscrolle denke ich mir „Awww“ und „Ohhh“ aber damals, als ich nachts gefühlt tausend Mal auf die Toilette gewatschelt bin, fand ich das ganz und gar nicht „Aww“ und „Ohhh“.

Nun belegte eine Studie, die im „Science Advances“ erschienen ist, dass Schwangere wie Hochleistungssportlerinnen sind. Cool, oder? Tja, immerhin, so die Wissenschaftler, treiben sowohl Schwangere als auch Extremsportlerinnen, ihren Körper an die Grenzen. Und die Geburt? Die sei vergleichbar mit einem Marathonlauf, so die Studienleiter.

Tja, und für so Sportmuffel wie mich, kann so eine Schwangerschaft dann eben ganz schön kräftezehrend sein. Hier also...
 

5 Gründe, wieso Schwangerschaften ganz schön anstrengend sind:
 

1.Die Übelkeit

Magen-Darm-Infekte sind super, oder? Nein, sind sie natürlich nicht. Und genauso wenig super ist die Übelkeit am Anfang einer Schwangerschaft. Bei manchen Frauen ist diese stark ausgeprägt und bleibt auch mehrere Monate konstant. Andere spüren sie kaum. Doch für all jene, die mehrmals am Tag auf die Toilette eilen müssen, um sich zu übergeben, ist die Schwangerschaft vermutlich nicht so magisch…
 

2. Die Müdigkeit

Oft wird die Schwangerschaft von einer bleiernen Müdigkeit und Antriebslosigkeit begleitet. Vor allem im ersten und dritten Trimester ist diese besonders schlimm. Im ersten Trimester wissen zudem nur wenige Bekannte und Kollegen von der Schwangerschaft und man muss knapp drei Monate lang (meist trotz Übelkeit und Müdigkeit) so tun, als sei alles super duper. Klingt anstrengend? Ist es auch.
 

3. Die Wassereinlagerungen

Okay, zugegeben, dass trifft nicht auf alle zu. Aber wenn du, ja du da draußen gerade schwanger bist und Elefantenfüße hast: I feel you! Kein Ring passt mehr, die Hose zwickt sowieso, aber wenn dann auch das weiteste Loch der Birkenstocks zu eng ist... tja, dann hat man die ultimative Luftballon-Größe erreicht und ist bereit zu platzen.
 

4. Die Wehwehchen

Es zwickt und zwackt. Überall. Andauernd. Schlaf? Fehlanzeige! Irgendwie ist in einer Schwangerschaft immer irgendwas. Richtig blendend geht es einem nie. Sorry, wenn ich gerade Illusionen zerstöre…
 

5. Die Sorgen

Tja, und neben all den körperlichen Beschwerden kommen auch noch all die Gedanken. Die Sorgen ums Baby, um die Zukunft, um all das, was sich verändern wird. Und es ist absolut normal diese zu haben.

Eine Schwangerschaft ist eben kein Spaziergang. Und es ist absolut okay, das auch zu sagen. Es ist auch vollkommen in Ordnung, eine Schwangerschaft nur als „Mittel zum Zweck“ zu sehen – nämlich um diese süßen, knuffigen, lauten, pupsenden Geschöpfe in der Hand zu halten, die wir so wahnsinnig lieben.

Denn dass eine Schwangerschaft samt der Geburt manchmal ganz anders endet als geplant, musste ich am eigenen Leib erfahren. Ich hatte einen Kaiserschnitt. Genau genommen zwei. Deshalb habe ich über die 9 Dinge geschrieben, die du über einen Kaiserschnitt wissen solltest.

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