Wo soll mein Kind zur Welt kommen?

Blog Gastartikel: Stadt Land Mama

17.Apr 2018
Deutsch

Wie alle werdenden Mamas hat sich auch unsere Gastbloggerin Katharina vom Blog Stadt Land Mama immer wieder die Frage gestellt, wo denn nun die Geburt stattfinden und wie ihr Kind zur Welt kommen soll.

Wo soll mein Kind zur Welt kommen?

Foto: Shutterstock

 

Wenn man werdende Mamas fragt, was sie sich für die Geburt wünschen, sagen sie oft: Sicherheit. 

Nun ist jede Frau anders und somit bedeutet auch Sicherheit für jede Frau etwas Anderes. Während die eine die heimelige Geborgenheit eines Geburtshauses möchte, braucht die andere die medizinische Versorgung eines Krankenhauses, um sich fallen zu lassen. Und wieder andere fühlen sich nur in den eigenen vier Wänden so wohl, dass sie sich wirklich gehen lassen können. 

Ich habe alle drei Kinder in einem Krankenhaus geboren und bin auch mehrere Tage dortgeblieben. Das ist heute doch recht ungewöhnlich. Fast alle meine Freundinnen, deren Entbindung ebenfalls im Krankenhaus stattfand, haben dieses nach wenigen Stunden schon wieder verlassen. Für mich wäre das jedoch undenkbar gewesen. 

Gerade beim ersten Kind war ich unendlich dankbar für die Möglichkeit, Tag und Nacht eine Hebamme oder eine Krankenschwester in der Nähe zu haben. Ich hatte doch so viele Fragen, war aufgeregt und wollte alles richtigmachen. Nie im Leben hätte ich mich sicher genug gefühlt, mit dem Säugling sofort nach Hause zu gehen. 

Bei Kind 2 und 3 war ich natürlich schon viel geübter im Umgang mit Babys - und trotzdem bin ich wieder in das Krankenhaus, in dem meine große Tochter geboren wurde. Ich fühlte mich dort einfach gut umsorgt und habe die zwei, drei Tage dort ganz bewusst mit dem neuen Baby genossen - bevor zu Hause der Trubel und die Geschwisterkinder warteten. 

Was ich aber auch ganz klar sagen muss: Egal ob Geburtshaus oder Krankenhaus - kaum eine Frau würde die anstrengende Geburt wohl ohne die Hebamme an ihrer Seite meistern. Die Hebammen müssen im Krankenhaus oft mehrere Frauen gleichzeitig während der Geburt begleiten. Das war auch bei mir so - die Kreissäle waren voll und dennoch hatte ich nie das Gefühl, alleine gelassen zu sein. Die Hebamme machte mir Mut, feuerte mich an und half den Babys auf die Welt. Sie hat mir Sicherheit gegeben - die Sicherheit, die ich brauchte, um das Wunder der Geburt zu schaffen. 

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