Worauf du als Schwangere im Winterurlaub achten solltest

Dolcefarniente: Deine bezauberndste Wartezeit in den Bergen

02.Jan 2018
Deutsch

Der letzte Winterurlaub für zwei? Eine wunderbare Gelegenheit für die Eltern in spe, um noch einmal in die Berge zu fahren! Wie wäre es mit romantischem Hüttenzauber? Oder doch lieber Wellness in einem schicken Spa-Resort?

Je nachdem, wie so eine kleine Winterreise in euren Zeitplan und das Familien-Budget passt:  Spaziergänge im Schnee zählen auf alle Fälle zu den schönsten Dingen, die ein Paar unternehmen kann: Sich an den Händen halten, das leise Knirschen des Schnees bei festem Schritt, die atemberaubende Stille, die klare Luft, sanfte Küsse auf die kühle Nasenspitze und das Schmiegen an den rosa Wangen der Mama-to-be. All das sind Dinge, die einen Kurzurlaub zu zweit unglaublich versüßen.

Worauf du als Schwangere im Winterurlaub achten solltest

Foto: Shutterstock

Gibt es für dich beim Winterurlaub aber auch Risiken, wenn du ein Baby erwartest?

Leider ja, denn die Schwangerschaft ist ganz einfach eine Art Ausnahmezustand bei der Frau. Aber keine Sorge, wir haben fünf Facts für dich zusammengefasst, und wie immer sind praktische Tipps dabei.

  • Auf dem Berg kommt es auf die Höhenmeter an. Denn sobald du eine Höhe von 2.000 Metern über dem Meeresspiegel überschreitest, kann es bei der Schwangeren zu einer Mangelversorgung mit Sauerstoff kommen und sich wiederrum ungünstig auf das Ungeborene auswirken. Deshalb lieber auf Nummer Sicher gehen und nicht ins Hochgebirge fahren – auch nicht für nur wenige Stunden mit der Hochseilbahn!
     
  • Von Wintersportarten wie alpinem Skilaufen, Snowboarden oder Rodeln wird prinzipiell in der Schwangerschaft abgeraten. Die Unfallgefahr ist einfach zu groß. Eine Wandern oder bestenfalls ein Skilanglauf sind hingegen erlaubt. Aber nur dann, wenn die Schwangerschaft ohne Beschwerden verläuft. Komplikationen wären etwa Anzeichen von Blutarmut (Anämie), oder Probleme mit dem Stoffwechsel der Plazenta (Plazenta-Insuffizienz).
     
  • Erlaubt sind entspannende Sonnenbäder beim Aprés-Ski. Alkohol ist dabei aber selbstverständlich ein No-Go! Und keine Sorge: Dem Ungeborenen können selbst hohe Minusgrade nichts anhaben. Das Baby bleibt in der Gebärmutter immer geschützt und gewärmt!
     
  • Für die Tage im Wellness-Resort: kurze Saunabesuche werden manchen Schwangeren sogar nahegelegt. Besonders dann, wenn sie unter Wassereinlagerungen leiden.
    Eiskalte Tauchbäder zum Abkühlen nach einem Aufguss, solltest du aber bei fortgeschrittener Schwangerschaft unterlassen und auch 
    beim Saunieren bei sehr hohen Temperaturen ist besondere Vorsicht geboten, denn 
    alle diese Dinge können eventuell Wehen auslösen!
     
  • Ausgedehnte Spaziergänge in einer bezaubernden Winterlandschaft sind gute Gelegenheiten für ausführliche Gespräche. Dabei könnt ihr euch in eurer Partnerschaft ein großes Stück näherkommen.
    Indem ihr zum Beispiel über eure Gefühle zur Geburt, zu eurer neuen Rollen als Eltern und über die Zeit danach austauscht. Diese Offenheit verschafft euch Klarheit über eure Wünsche und Sorgen, und erzeugt dabei berührende, intime Momente. Tiefgehende Gespräche sind für werdende Eltern besonders wertvoll. Denn sobald das Baby da ist, gibt es dafür viel weniger Zeit.

Deshalb ist dies unser Tipp-de-Luxe: genießt diese kostbaren Stunden der trauten Zweisamkeit!

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