Working Mom: Wie du ohne Kraftaufwand Ausgleich findest

3 einfache Tipps zu Work Life Balance

21.Mai 2017
Deutsch

Familie und Job zu jonglieren ist ein täglicher Balanceakt. Immer mehr Eltern sehnen sich deshalb nach Stressreduktion und Ausgeglichenheit. Viele von uns wissen, selbst bei flexible Arbeitszeiten, durch die man dem Familienleben entgegenkommen kann, ist der Alltag bis zur letzten Stunde ausgefüllt. Damit du vermeidest dabei auszubrennen, wollen wir dich mit ein paar einfachen Tipps unterstützen. Sie sollen dir nicht nur helfen zu entspannen, sondern auch dabei, den Blick auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht zu verlieren.

Working Mom: Wie du ohne Kraftaufwand Ausgleich findest

Fotos: Shutterstock 

Tipp 1: Mentaltraining als Kraftquelle

Gefühle, Gedanken und Körper stehen in direkter Verbindung. Deshalb ist ein ganzheitlicher Zugang zu dir selbst sehr wichtig. Einer der Auslöser für Stress ist eine nicht zu bremsende Gedankenwelt. Sobald du dein Kind an der Tagesbetreuung abgegeben hast, zirkulieren die Gedanken bereits um jene Tätigkeiten im Job, die schon auf dich warten. Dann fehlt nur noch der turbulente Morgenverkehr und schon bist du fertig mit den Nerven, noch bevor der Tag richtig angefangen hat.  

Um diesen Kreis zu brechen, ist anfangs ein wenig Selbstdisziplin erforderlich. Sobald du den Eindruck hast, es wird dir alles zu viel, halte kurz inne. Beobachte deine Gedanken, als würdest du einem Radiomoderator zuhören. Identifiziere dich nicht mit den Inhalten. Achte dabei auf deine Atmung. Sobald nämlich der Atem flach wird und in der Brust bleibt, ist deine Konzentrationsfähigkeit gemindert. Atme deshalb tief zum Bauchnabel. Beobachte, wie sich deine Gedanken im Kreis drehen. Wenn du im Moment keine Lösung für ein Problem finden kannst, dann lass diesen Gedankenfluss mit einer tiefen Ausatmung ziehen. Es gibt viele unterschiedliche Methoden im Bereich des Mentaltrainings. Informiere dich ein wenig darüber, und finde eine Technik mit geringem Zeitaufwand, die zu dir passt.

Tipp 2: Spielerisch durch den Tag

Natürlich hast du täglich Dinge zu erledigen, die sehr wichtig sind. Die Qualität der eigenen Haltung den Dingen gegenüber, macht aber viel aus. Denn was sich manchmal mühevoll anfühlt, kannst du mit einem spielerischen Zugang selbst aufpeppen. Während du lästige Routinetätigkeiten ausführen musst, kannst du dir Dinge einfallen lassen, die diese Tätigkeiten ein wenig lustvoller gestalten. Witzige Sprüche die du im Internet findest, sind dafür gute Motivatoren. Statt: „Ich muss jetzt putzen“ kannst du dir sagen: „Auf Socken durch die Wohnung schlurfen, ist auch irgendwie putzen“.

Wenn du mit Kind unterwegs bist, kannst du am Spielplatz die freie Schaukel auch mal selbst belegen. Schaukeln macht den Kopf frei und du überraschst damit die lieben Kleinen.

Tipp 3: Ausgleich durch einfache Fitness und Genuss beim Essen

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Keine Zeit um abends Yoga Stunden zu nehmen? Yoga am Arbeitsplatz tut´s auch! Es gibt einfache Dehn- und Streckübungen die du ganz einfach in den Büro-Alltag einbauen kannst. Dazu musst du nicht einmal aufstehen. Anleitungen für Stuhl Yoga findest du auf YouTube.

Nutze die Pausen. Anstatt dich mit dem Smartphone zu beschäftigen, hole dir lieber einen köstlichen Slow Food Snack. Genieße den kleinen Spaziergang zur Snackbar und was noch wichtiger ist: Nimm dir die Zeit langsam und bewusst zu essen. Gut kauen verbessert die Verdauung, verhindert Übergewicht und gibt dem ganzen Körper ein Wohlgefühl. Das hastige Hinunterwürgen verursacht Stress und führt langfristig zu allerlei Krankheitssymptomen.

Finde im Alltag die Balance, die dir nützlich ist. Sei dir selbst wichtig genug und nimm dir täglich ganz bewusst den Raum für deine individuellen Verwöhnmomente. 

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