Wunder Baby-Po

Was ist Windeldermatitis? 5 Fragen – 5 Antworten

05.Jul 2017
Deutsch

Rötungen am Baby-Po können auf eine beginnende Windeldermatitis hinweisen. Was ist das aber genau? Wie macht sich eine solche Hauterkrankung bemerkbar?  Und was ist zu tun, wenn beim Säugling Verdacht auf Windeldermatitis besteht? Wir beantworten einige der Fragen, die zum Thema immer wieder auftauchen.

Wunder Baby-PoFoto: Shutterstock

Wunder Baby-Po: Wie sieht Windeldermatitis aus?

Das Baby hat Rötungen im Windelbereich, die in der Folge zu Schwellungen führen. Bei Fortschreiten entstehen offene Stellen, Pusteln, Bläschen und Krusten. Es können sich Hautschuppen rund um den After und in der Leistengegend bilden.

Achtung: Wenn die Schwellung an den geröteten Stellen zunimmt und scharf abgegrenzte Ränder entstehen, oder sich kleine Knötchen mit Hautschuppen bilden, kann es sich um die Infektionskrankheit Soor handeln. Für eine genaue Diagnose sollte deshalb dein Kinderarzt eine Untersuchung machen, damit das genaue Krankheitsbild festgelegt werden kann. Denn bakterieller Befall kann zu Eiterbläschen führen, die in vielen Fällen aufreißen und bluten. Das sollte unbedingt von einem Arzt behandelt werden.

Wie reagiert das Baby auf Windeldermatitis? Das Baby quengelt, weil der Po schmerzt und juckt. Es hat schlechte Laune und kann meist nachts nicht gut schlafen, es wacht oft auf.

Wie entsteht Windeldermatitis?

Sie entsteht, wenn die zarte Babyhaut gereizt ist, weil der Luftzufluss in der Windel gehemmt ist und die Nässe von Stuhl und Urin ein feuchtes Milieu ergeben. Vor allem bei Durchfall und scharfem Urin kann es zu Hautreizungen kommen.          

Was können die Ursachen von Windeldermatitis sein?

Der konzentrierte Urin kann seine Ursache in einer medikamentösen Behandlung haben, oder durch eine Erkältung begünstigt werden. Eine Nahrungsumstellung kann ebenso den Harn beeinflussen. Eine basische Ernährung kann deshalb die Reizung lindern. Auch beim Zahnen wird die Babyhaut sensibler und deshalb anfälliger für Hauterkrankungen.

Wie kann Windeldermatitis behandelt werden?

Wichtig ist, dass die Haut gut mit Frischluft versorgt wird. Solange es möglich ist, sollte das Baby ohne Windel sein können. Zum Beispiel wenn es gut gewärmt auf einer Baumwolldecke liegt. Gründliche Reinigung und häufigeres Wickeln sind ebenfalls wichtige Faktoren für die Heilung. Denn dem feuchtwarmen Klima sollte entgegengewirkt werden. Sitzbäder mit einem entzündungshemmenden Zusatz im Wasser, können dem Baby Abhilfe vom Juckreiz verschaffen. Um neue Reize zu vermeiden, kann auf die trockene Haut eine schützende Creme aufgetragen werden. Babyprodukte mit Ringelblume und Kamille kommen hier sehr oft zum Einsatz. Etwas Muttermilch auf den Baby-Po tupfen, ist auch einen Versuch wert.

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