Wunder Po durch Lebensmittel

8 essbare Gründe für gereizte Babyhaut

30.Jul 2018
Deutsch

Beim Stillen oder während des Starts mit Beikost kann dein Baby mit allerlei Symptomen reagieren. Natürlich will dein kleiner Gourmet all die köstlichen Leckereien, die es so gibt mal durchprobieren. Wenn das Baby aber über den Tag kreuz und quer verköstigt wird, ist es für dich als Mama schwierig, herauszufinden woran genau es liegt, wenn der Po plötzlich wund, gerötet und empfindlich ist. Aber nicht immer liegt ein wunder Po an einer Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln. Schließlich kann es genauso durch eine übervolle, nasse Windel oder, wenn die Zähne durchbrechen dazu kommen. 

 Wunder Po durch Lebensmittel
Foto: Shutterstock

 

Um herauszufinden, woran es liegt, solltest du die Beikost Schritt für Schritt einführen. Einige Tage nacheinander das gleiche Obst oder Gemüse zu verdrücken, ist für Babys überhaupt kein Problem. Sollte es währenddessen zu einer Reaktion kommen, kannst du durch das Weglassen oder Ersetzten der jeweiligen Speise die Ursache für die Rötung unkompliziert feststellen und dadurch auch eine Unverträglichkeit mit Sicherheit rasch erkennen.
 

Welche Lebensmittel können wunden Po verursachen?
 

  • Säurehaltige Zitrusfrüchte wie Orangen, Ananas, Kiwis, aber auch die basenbildende Zitrone.
     
  • Beeren haben ebenso einen hohen Fruchtsäuregehalt. Sie sind aber bei Babys sehr beliebt, weil sie so schön in den Zangengriff passen. Wir raten jedoch, statt dem Beeren-Mix lieber jede Sorte mal extra durchzuprobieren. 
     
  • Auf frische Tomaten reagieren viele Babys mit einer Rötung am Po. Verträglicher ist die gekochte Variante als Suppe oder Sauce. 
     
  • Paprika sollte blanchiert, also vor dem Verzehr enthäutet werden. Ansonsten kann dieser      Auslöser für Reizungen sein.
     
  • Manche Babys reagieren auf Zwiebeln mit rotem Po.
     
  • Milch kann zu Verschleimung und zur Bildung von Kasein im Magen des Babys führen, was    wiederum auf Grund der Klumpen, die sich bilden, die Verdauung des Babys erschweren kann.
     
  • Scharfe Gewürze können schon beim Stillen Hautreaktionen beim Baby auslösen. Umso mehr dann natürlich auch beim Zufüttern im Babybrei. Jedoch beruhigen milde Gewürze wie Fenchel, Thymian oder Zimt in geringer Menge den Darm. 
     
  • Gemahlene Nüsse sind sehr reich an Spurenelementen. Sollte aber in der Familie eine     Allergie bekannt sein, ist bei der Beikost besondere Vorsicht geboten. Denn eine   Nussallergie kann Hautauschläge und sogar Atemnot verursachen. 
     

Während des Stillens kannst du eine Art Tagebuch mit Notizen über deinen Speiseplan führen. So stellst du schon früh mögliche Unverträglichkeiten beim Baby fest. Bedenke dabei aber, dass Lebensmittel erst nach 3 bis 12 Stunden in der Muttermilch verstoffwechselt werden. 

Experten meinen, es sollte nie grundlos ein Nahrungsmittel vollkommen aus dem Speiseplan gestrichen werden, sodass auf lange Sicht kein Ernährungsmangel entsteht. Vor allem Obst und Gemüse sind wichtige Vitamin- und Mineralstoff-Lieferanten. Davon brauchen Babys im Wachstum einfach jede Menge!

 

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