Wunderbares Kokosöl, mein Tausendsassa!

2 Anwendungen für das Baby

01.März 2019
Deutsch

Das antibakterielle, kaltgepresste Kokosöl ist gewissermaßen der Star unter den Ölen. Es hat im Verlauf der vergangenen Jahre stetig an beachtlicher Aufmerksamkeit gewonnen. Von Haut- und Zahnpflege, über die vielfältige Heilwirkung bei der Einnahme als Speisezusatz ist die Verwendung außergewöhnlich vielfältig. Übrigens, selbst zur Behandlung von Haustieren! Und nachdem es ein derartiger Alleskönner ist, der von Fachleuten im Gesundheitsbereich anerkannt wurde, hat es auch in der Babypflege seinen siegreichen Einzug gehalten.

Wunderbares Kokosöl, mein Tausendsassa!

Foto: Shutterstock

Rund um die Geburt des Babys werden die wertvollen Inhaltsstoffe des Kokosöls mittlerweile von unzähligen werdenden und frischgebackenen Mamis geschätzt.
Schwangerschaftsstreifen können reduziert werden, wenn es als Massageöl in die betroffene Hautzone eingerieben wird. Stillende Mütter vermeiden oder mindern durch die Pflege ihrer Brustwarzen mit Kokosöl schmerzende Rötungen. Und die tägliche Einnahme eines Teelöffels des wertvollen Öls verbessert sogar die Qualität der Brustmilch.

Wenn du deinem Baby Gutes tun möchtest, liegst du mit Kokosöl also völlig richtig.
 

Hier 2 Tipps zur praktischen Verwendung:

Kopfgneis minimieren

Schuppende Kopfhaut beim Baby wird umgangssprachlich Milchschorf genannt. Tatsächlich handelt es sich jedoch in den meisten Fällen um Kopfgneis. Dies ist eine Überproduktion der Talgdrüsen, die in den ersten Lebenswochen entsteht. Echter Milchschorf hingegen kommt erst etwa nach dem dritten Lebensmonat auf. Er ist im Gegensatz zum harmlosen Kopfgneis durch harte Schuppen und Krusten gekennzeichnet. Bei beiden Hautveränderungen kann Kokosöl helfen, wobei Kopfgneis keine ärztliche Behandlung benötigt. Selbst wenn eine Hefepilzinfektion hinzukommt wirkt das Kokosöl, da es antimikrobiell ist. Unser Tausendsassa ist mit der darin enthaltenen Laurinsäure in der Lage, Bakterien, Viren, Pilze und andere Keime zu vernichten. Zusätzlich versorgt es die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit.

Anwendung: Bei der Abendpflege den Gneis am Kopf sanft mit Kokosöl einreiben und über Nacht einwirken lassen. Am Morgen mit einem Taschentuch oder einer weichen Babybürste abstreifen.
 

Wunder Po – Windelausschlag vermeiden

Durch Windeln, die nicht ausreichend atmungsaktiv sind, kann die sensible Babyhaut reagieren. Möglicherweise bilden sich rote Flecken am Po. Häufig wird daraus ein Ausschlag, der durch Pilze und Bakterien aus dem Urin bzw. Kot entsteht. Sie vermehren sich im feuchtwarmen Klima einer Windel. Auf der Haut des Babys bildet sich nach einer Weile
Windeldermatitis oder Windelsoor. Das bedeutet, es kommt zu Entzündungen und/oder Hautpilz.

Solange sich keine offenen, nässenden Wunden bemerkbar machen – diese müssen selbstverständlich vom Kinderarzt behandelt werden – wird Kokosöl auf den betroffenen Stellen einmassiert. Dies kann nahezu Wunder wirken!
Für die ausreichende Luftzufuhr lässt du das Baby einfach so oft wie möglich am Tag für eine Weile ohne Windel!

Facts: Bei der Wahl deiner Babyprodukte für die Pflege gibt es einige Faktoren zu bedenken. Denn aufgrund ihrer Zusammensetzung können sie die zarte Babyhaut aus dem Gleichgewicht bringen. Zusatzstoffe, die Produkten für die Konservierung beigesetzt werden, müssen auf alle Fälle gängigen Normen entsprechen und ausreichend geprüft worden sein.

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