Zahnen: nicht für alle Babys ein Klacks

Was sorgt für Schmerzlinderung?

22.Aug 2018
Deutsch

Das süßeste Lächeln der Welt ist erst mal völlig zahnlos. Das nächste Level an Verzückung kommt auf, sobald bei deinem kleinen Sonnenschein der erste Schneidezahn durchbricht. Allerdings läuft das leider selten ganz ohne Beschwerden ab. Und die Reihenfolge beim Zahndurchbruch ist auch nicht bei jedem Kind gleich. Wie sollst du da wissen, ob alles normal verläuft? Noch dazu wo vielleicht andere Krankheitssymptome dazukommen? 
 

Zahnen: nicht für alle Babys ein Klacks
Foto: MAM

Das Durchstoßen der ersten Zähnchen ist jedenfalls eine aufregende Angelegenheit für die ganze Familie. Ob es zu Fehlstellungen im Kiefer kommt oder nicht, stellt in der Regel schon früh der Kinderarzt fest. Ein erster Zahnarztbesuch macht aber laut Empfehlung von Kinderzahnärzten schon beim ersten Zahn Sinn. Nicht erst, wie die landläufige Meinung lautet, wenn das Zahnen abgeschlossen ist. Das ist üblicherweise nämlich erst im dritten Lebensjahr. Bei den ersten Kontrollen werden von sachkundigen Profis nützliche Informationen und Tipps abgegeben und es wird gezeigt, wie du die Mundpflege deines Kleinen optimieren kannst. Außerdem baut dein Kind früh eine vertrauensvolle Beziehung zum Zahnarzt auf, und wird später nicht von den Behandlungen abgeschreckt. Von Anfang an am besten so wenig Aufregung wie möglich um die Angelegenheit machen. So der heiße, pädagogische Tipp. Denn Angst soll keinesfalls aufkommen.

Linderung der Schmerzen verschaffen dem Baby eine Reihe von Hausmitteln. Aber erst mal sollte klar sein, welche Beschwerden dem Zahnen zugeordnet werden können. 

 

Anzeichen für das Zahnen – und was du dagegen tun kannst

Noch bevor die ersten Zähnchen durchblitzen, gibt der Körper des Babys erste sichtbare Signale zum erwarteten Durchbruch der Zähne ab. 
 

  • Dein Kleines ist quengeliger und anhänglicher als sonst. Manche Babys ziehen auch vermehrt an den Ohren. Für dich als Mama oder Papa bedeutet das: noch mehr Einsatz punkto Zuwendung. Das Baby sucht nach Körperkontakt. Es will häufiger getragen werden. Viel Nähe ist wichtig, aber vergiss dabei nicht auf deine eigenen Bedürfnisse. Denn ausgebrannte Eltern reagieren auf Quengeln leider oft gereizt!
     
  • Das Babysabbert, weil die Speichelproduktion erhöht wird. Es nimmt häufig seine Händchen in den Mund, oder sucht nach Gegenständen um daran zu knabbern oder daran zu lutschen. Abhilfe verschafft zum Beispiel ein gekühlter Beißring
    Wichtig: niemals aus dem Gefrierfach holen, sondern nur in ein Kühlfach legen!
     
  • Das Zahnfleisch ist geschwollen und/oder gerötet. Dadurch kommt es zu Problemen beim Einschlafen und das Kleine wacht häufiger als sonst auf. Eine sanfte Massage und Reinigung des Mundraums beim Abendritual wirkt beruhigend. Der MAM Oral Care Rabbit ist dabei als extra weicher Fingerhandschuh eine echte Hilfe. Die kreisenden Bewegungen mit deinen Fingern beruhigen Kiefer und Gaumen des Babys.
     
  • Nachdem das Immunsystem vorübergehend geschwächt ist, trifft das Zahnen manchmal mit einem leichten Infekt zusammen. Das zeigt sich häufig als Durchfall und Fieber. Dabei sind die Bäckchen des Babys gerötet und heiß. Auch am Po kann es zu Rötungen kommen. Diese und ähnliche Anzeichen verlangen natürlich nach einer Rücksprache mit dem Arzt. 

     

Akupressur/Kinder-Tuina, Fußreflexzonenmassage, Homöopathie, Bachblüten, Schüssler Salze, beruhigende Tees usw. sind außerdem Möglichkeiten, um deinem armen Schatz das Durchstoßen der Zähne zu erleichtern. Stärkere Schmerzmittel solltest du nur dann einsetzen, wenn alle anderen Dinge wirklich nicht helfen. 

 

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