Zeitumstellung: babyfreundlich oder nicht?

Das Kleine auf die Sommerzeit vorbereiten

17.März 2018
Deutsch

Unsere süßen Sprösslinge werden in vielen Fällen immer um die gleiche Zeit wach. Richtige Schlafmützen sind dabei eher selten vertreten. Dein Kleines richtet sich nach seiner inneren Uhr, egal ob Wochentags oder an den Wochenenden. Leider gibt es dabei keine Rücksicht auf deine wohlverdiente Erholungszeit. Und schon gar keine automatische Umstellung auf die halbjährliche Zeitänderung von einer Stunde.

Je mehr man darüber nachdenkt, umso komplizierter erscheint einem die Zeitumstellung.

Zeitumstellung: babyfreundlich oder nicht?

Foto: Shutterstock

So läuft sie im Jahr 2018 ab:
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird heuer am 25. März wieder die Uhr für die Sommerzeit um eine Stunde vorgestellt. (Im Herbst, am 28. Oktober, wird sie dann wieder zurückgestellt.)

Achtung! Man kann sich durch das unbeabsichtigte Zurückstellen schon mal um glatte zwei Stunden vertun! So manche Mama stand schon versehentlich zu früh vor der verschlossenen Tür der Kita, weil die Uhr falsch eingestellt war. Deshalb am besten die automatische Zeitangabe vom Smartphone übernehmen.
 

Was hilft, um die Zeitumstellung mit Baby einfacher hinzukriegen?

Es ist gar nicht so einfach, den Zeitrhythmus eines Babys umzustellen.
Die gefühlte Zeit und die angezeigte Zeit auf der Uhr sind selbst bei Erwachsenen nie ganz identisch. Bei Kindern und Haustieren jedoch können eine oder sogar mehrere Wochen vergehen, bis der Tag- und Nacht-Rhythmus wieder mit der tatsächlichen Uhrzeit übereinstimmt. Am besten also keine Eile bei der Umstellung und lieber folgende Tipps zur leichteren Umgewöhnung berücksichtigen:

  • Mit der Umgewöhnung ein paar Tage vorher beginnen.
  • Morgens aktiv den Tag begrüßen.
  • Tagsüber viel in die Natur gehen – frische Luft und ausgedehnte Spaziergänge stehen im Frühling ohnehin auf dem Plan.
  • Das Mittagsschläfchen einige Minuten zeitlicher beginnen und etwas kürzer halten, damit das Kleine abends müde wird. Allerdings wird so manches Baby quengelig, wenn du es unvermittelt aus dem Schlaf reißt. Deshalb dabei unbedingt sanft vorgehen!
  • Die Mahlzeiten etwas früher anbieten.
  • Mit Ritualen vor dem Zubettgehen eine kleine Weile eher beginnen.
  • Ist es im Kinderzimmer zur Schlafenszeit noch hell, mit Vorhängen oder Rollladen abdunkeln.
  • Das Baby schrittweise etwas früher zu Bett bringen.

Was ist deine Meinung über die Zeitumstellung? Findest du sie sinnvoll, oder nicht sehr babyfreundlich? Hast du vielleicht noch andere Dinge ausprobiert, damit die Umstellung für dein Kleines besser klappt? Wir freuen uns, wenn du diese Tipps mit uns teilst!

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