Fußreflexzonen-Massage für Babys

So massierst du deinen Sprössling rundum glücklich

23.Sep 2019
Parenting

Verzweifelte Eltern aufgepasst: in zahlreichen Fällen konnte weinenden und schreienden Babys rasch mit einer sanften Fußreflexzonen-Massage geholfen werden. Dies betrifft nicht nur Bauchweh, sondern auch generell Unruhezustände und Schmerzen. Ein Versuch lohnt sich also garantiert! Denn bei einer Massage kommt es auf alle Fälle zu mehr Entspannung im kleinen Körper. Und der Hautkontakt mit Mama oder Papa wirkt unterstützend für das Bonding.

Baby Fußmassage

Bei der Reflexzonen Massage der süßen kleinen Babyfüßchen handelt es sich hauptsächlich um Streicheleinheiten mit sanftem Druck auf bestimmte Stellen, die du so stimulierst. Selbstverständlich ersetzt eine Massage keinesfalls einen Arztbesuch. Allerdings unterstützt das regelmäßige Massieren auch andere Behandlungen. Warum, haben wir für dich in den folgenden 6 Punkten zusammengefasst.
 

  • Durch eine Fußreflexzonen-Massage beim Baby kannst du gezielt den Stoffwechsel unterstützen. Die Punkte für die Zonen am unteren Teil des Fußes bis fast zur Ferse, bilden die Verbindung zu Ober- und Unterbauch. Wo die Stellen sind und wie das genau funktioniert, zeigen wir dir in unserem Video.

  • Bei einem fest angespannten Bäuchlein kann es sein, dass Berührungen am Bauch bei deinem Kleinen zu noch mehr Anspannung führen. Da hilft es, den Solarplexuspunkt in der Wölbung der Fußmitte des Ballens mit leichtem Druck und in kreisenden Bewegungen zu massieren.

  • Die Massage bestimmter Reflexzonen am Fuß wird auch erfolgreich bei Wachstumsschmerzen eingesetzt. Dabei werden die Hacken sanft zwischen Zeigefinger und Daumen gedrückt und abgestreift. Schmerzen im Becken, also rund um die Hüfte und entlang der Beinchen, werden dadurch gelindert.

  • Probleme der Nebenhöhlen und Atemwege werden durch die Punkte an den Zehenspitzen, im oberen Fußballen und unter den Zehenwurzeln bearbeitet. Dies hilft Schleim zu lösen, Husten zu lindern und andere typische Beschwerden zu erleichtern.

  • Während des Zahnens helfen zur Entspannung nicht nur Dinge wie ein Beißring. Die Massage der Druckpunkte direkt an den Zehen rund um das Nagelbett tut zusätzlich gut.

  • Beim Baby und Kleinkind wirken Massagen jeder Art Wunder! Sie sind auch sehr effektiv bei emotionalen Beschwerden. Beispielsweise bei schlechter Laune oder zum Trösten nach einem Gefühlsausbruch/Wutausbruch. Beginne damit, die Zehen zu kneten. Das hilft deinem Baby aufgestauten Stress abzubauen. Danach ist Kitzeln der perfekte Eisbrecher.
     

Auch während das Baby schläft, helfen liebevolle, zarte Massagen am Fuß. Sie können das Durchschlafen erleichtern, oder zumindest die Schlafphasen verlängern.

Wissenswertes über Reflexe beim Neugeborenen findest du hier.

Und in diesem spannenden Artikel erfährst du, warum das Barfuß Laufen dem Baby richtig gut tut. Du hast es erraten, es hat auch etwas mit dem Stimulieren der Reflexzonen zu tun!
 

Foto: Shutterstock

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